Angeln in den Seen der Voralpen - Hegene, Tiefschlepprolle und Downrigger

Seit vielen Jahren angle ich vom Boot aus im Starnberger See. Die dort und in anderen Voralpenseen üblichen Angel-techniken wie Hegenen- und Schleppangeln, oft in großer Tiefe, verlangen spezialisiertes Gerät. So sind für den Fang von Saiblingen neben der stark beschwerten Rute auch Tiefschlepprollen oder Downrigger geeignet. Nach meiner Ansicht sind die am Markt angebotenen Tiefschlepprollen für unsere Verhältnisse zu unhandlich. Auch die an Downriggern verwendeten Auslöser (Release, Clips) sind eher für die Meeresfischerei geeignet und lösen bei Saiblingsbissen nicht immer aus. Folgende Geräte habe ich gebaut und im Laufe der Jahre verbessert:

  • Der Renkenschwimmer "Renken-Ei" benötigt keinen Schnurstopper. Der selbsteinstellende Schwimmer stellt sich automatisch auf die Wassertiefe ein.
  • Die Tiefschlepprolle benötigt keine Tiefenmarkierungen und besitzt eine automatische Feststellbremse! Die Rolle ist handlich und auch vom Ruderboot aus einsetzbar. Die Bisserkennung ist sehr gut. 
  • Der Auslöser (Downrigger Release) besitzt getrennte Einstellungen für die zum Auslösen nötige Kraft bei einem Anbiss und für die Kraft zum Lösen der Schnur durch den Angler. Er ist fein justierbar, so dass er auch bei zarten Saiblingsbissen auslöst. Da er schwimmt, werden Verwicklungen bei langsamer Fahrt oder bei Stillstand verhindert. Deshalb kann er auch vom Ruderboot aus eingesetzt werden!   
  • EasyClip, ist ein Vorgänger des oben beschriebenen Auslösers. 

Da ich mich mit einer gewerblichen Nutzung, die viel Arbeit und kaum Gewinn verspricht, nicht belasten will, stelle ich die Ideen und Konstruktionen zur allgemeinen Verfügung. Wer die Geräte nachbauen will, findet hier die Beschreibungen und Baupläne.    

 

Unter Anglern gibt es bekanntlich auch etliche Schwammerlsucher. Dieses Buch könnte passen!

 

Druckausgabe mit Ringbindung nicht mehr lieferbar! Ersatz siehe www.schwammerlbuch.de 

Schwammerlzeit!

 

Im schönen Münchner Umland mangelt es nicht an Schwammerl. In den großen Forsten und im Alpenvorland sind etwa 3000 Arten nachgewiesen. Wer sich in der Vielfalt der Pilze zurechtfinden will, sollte sich an den Pilzgattungen, also Gruppen von Pilzen mit ähnlichen Eigenschaften, orientieren, denn ihre Anzahl ist viel geringer und leichter überschaubar.  

Die Gattung verrät viel über einen Pilz. Auf welche Merkmale muss man achten? Gehört er zu einer Gruppe mit guten Speisepilzen oder zu einer mit vielen Giftpilzen? Lässt man ihn stehen oder untersucht ihn genauer? Es liegt auf der Hand, dass dadurch die Pilzbestimmung wesentlich erleichtert wird.

Mit der im Buch verwendeten neuartigen Methode kann man an die 70 Pilzgattungen und rund 200 Arten schnell und direkt vor Ort bestimmen. Dazu benötigt man keine besonderen Hilfsmittel, nur manchmal ein Messer!  

 

Da die im Buch enthaltenen Arten zwar fürs Münchner Umland typisch sind, jedoch nicht nur dort vorkommen, kann man das Buch genauso gut in anderen Gegenden verwenden.

Mit der neuen Methode können Schwammerlsucher ihre Kenntnisse auch ohne wissenschaftliche Beschäftigung erweitern. Einprägsame Farbfotos und nützliche Hinweise beim Suchen, Bestimmen und bei der kulinarischen Verwertung.

 

Auf der Seite www.schwammerlbuch.de wird das Buch ausführlich vorgestellt. Man kann an Hand von Beispielen nachvollziehen, wie einfach und schnell die Pilzbestimmung mit dem neuartigen Gattungsschlüssel gelingt. 

 

   

Letzte Änderung: 22. August 2019


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